Baumprojekt in Tansania

Wir haben ein laufendes Baumprojekt im Nordosten von Tansania in der Region Tanga. Es handelt sich um eine Kooperation mit einer einheimischen Baumschule, die sich um alles kümmert: von der Züchtung der Baumsetzlinge bis zur manuellen Auspflanzung im Freiland. Zu dem Projekt gehören fast 230.700 Hektar Land mit 15 verschiedenen Einzelflächen. Ein 3-Jahresplan gibt konkret vor, wo was gepflanzt wird. Die Jahreszeit und das Wetter bestimmen, welche Setzlinge wann ausgepflanzt werden. Die Akzeptanz für die Baumprojekte in der lokalen Bevölkerung ist hoch.

Baumprojekt in einem Entwicklungsland

In einem Entwicklungsland Bäume zu pflanzen hat eine größere Bedeutung also nur umweltschädliches CO2 zu binden. Ein Baumprojekt in einem Entwicklungsland wie Tansania schafft in erster Linie wertvolle Arbeitsplätze in Regionen, in denen Menschen ansonsten keine Arbeit finden und Armut und Hunger ausgeliefert sind.

Vorteile von einem nachhaltigen Baumprojekt in Tansania
  • Wertvolle Arbeitsplätze werden geschaffen.
  • Menschen entgehen Armut und Hunger.
  • Familien erzielen ein stabiles Einkommen und können ihre Kinder versorgen.
  • Die Bildung von Kindern wird gefördert.
  • Es entsteht ein Bewusstsein für Wald, Umwelt und Nachhaltigkeit. 
  • Zufriedene Menschen und regelmäßige Arbeit führen zu sozialer Stabilität.

Baumsorten

Gepflanzt werden einheimische Gewächse. Dazu gehören z.B. Makhamealutea, Oliverbaum, Croton Megerocapus, Ocotea Usambarensis, Kapfeige (Ficus Sur), Ficus Thorningii, Podocarpus Usambarensis etc., aber auch Ertragspflanzen wie Meerrettichbäume, Obst- und Nutzbäume wie z.B. Pfirsich, Feige, Pflaume, Apfel, Banane, Kaffee u.a., sowie Waldbäume wie z.B. Kiefer, Eukalyptus und viele andere.

Was ist wichtig zu wissen?

  • Keine Kinderarbeit. Die Aufzuchtarbeit in der Baumschule bzw. die Auspflanzung im Gelände erfolgt ausschließlich durch Erwachsene (vorwiegend Frauen), die fest angestellt sind und ein faires Gehalt für ihre Arbeit bekommen.
  • Die Baumschulen liegen in Flüsschen-/Bach-Nähe und werden über eine eigene Wasserinstallation versorgt.
  • Es gibt nur Mischkulturen, keine Monokulturen, da letztere anfälliger sind für Schädlinge.
  • Pestizide werden nicht eingesetzt. Schädlinge werden auf natürlichem Weg bekämpft, d.h. durch
    a) Diversität von Pflanzen = Schädlinge befallen selten verschiede Arten gleichmäßig und so wird eine Ausbreitung erschwert und
    b) eine natürliche Schädlingsbekämpfung, wie z.B. Enten, die bestimmte Insekten fressen.
  • Das Projekt unterstützt die Ausbildung von Kindern und Jugendlichen, die in der Schule etwas über Nachhaltigkeit, Umweltschutz und Klimaschutz lernen. Das Wissen wird Jugendlichen im Alter von ca. 14-19 Jahren im Rahmen einer zweistündigen Projektarbeit pro Woche in der Schule vermittelt. In Baumschulen, die an die Schulen angeschlossen sind, lernen die Kinder außerdem den direkten Umgang mit den Pflänzchen, die sie selbst züchten und später mit nach Hause nehmen und ihren Eltern, Nachbarn oder Freunden schenken können, um diese auf den eigenen Feldern auszusetzen.

Bananen

Kakao

Kaffee

Loquats

Feigenbaum

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Häufig gestellte Fragen und die passenden Antworten findest du auch in den FAQs. 
Bei allen anderen Aspekten stehen wir dir gerne jederzeit zur Verfügung.